Pädagogisches Leitbild der Kinderkrippe

Das Wohlbefinden und die Entwicklung der Kinder stehen im Mittelpunkt unserer Bemühungen.
Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit und deren Integrität achten wir als höchstes Gut.

„Nähe und Wärme – die Vorbildfunktion der Mitarbeiterinnen“

Was uns außerdem noch wichtig ist…Folie1

  • Geregelter Tagesablauf
  • Soziale Kontakte zu Krippenkindern
    und Kindergartenkindern
  • Erfahrungsmöglichkeiten zulassen
  • Genügend Raum und Zeit, um individuelle
    Entwicklung zu ermöglichen
  • Gleichgewicht zwischen Ruhe und
    Bewegung
  • Ausgewogene Ernährung und
    Körperpflege

Trennung – Neuanfang, Nähe – Distanz – Die Eingewöhnungszeit

„Wir trösten, wenn es traurig ist,

wir lachen, wenn es freudig ist,

wir ermutigen, wenn es verunsichert ist,

wir setzen Grenzen, wenn es notwendig ist.“

 

Die Eingewöhnungszeit ist eine wesentliche und sensible Phase, die zum Wohle des Kindes nur gemeinsam mit den Eltern gestaltet werden kann.

Was ist uns wichtig?

  • Aufbau einer Vertrauensebene zwischen Eltern, Kind u. Krippenpersonal
  • Die Eingewöhnungszeit soll sich nach den Bedürfnissen des
    Kindes richten
  • Während der Eingewöhnungszeit müssen die Kinder immer wieder
    zu den Eltern, dem „sicheren Hafen“, zurückkehren können, nur so gewinnt das Kind Sicherheit
  • Die Eingewöhnungszeit als Chance zum gegenseitigen Kennenlernen nutzen
  • Überschaubare bzw. vertraute Raum- und Zeitstrukturen
  • Eine kontinuierliche Betreuung durch zuverlässige und stets ansprechbare Bezugspersonen
  • Liebevolle Pflege und viel Körperkontakt

Wie gestalten wir die Eingewöhnungszeit?

Wenn möglich, gewöhnen wir die Kinder nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ ein. Dieses dauert ca. zwei Wochen und gestaltet sich folgend: Das Kind besucht die Krippe mit seinen Eltern drei Tage hintereinander. Am vierten Tag lassen die Eltern das Kind mit den Betreuerinnen für eine gewisse Zeit alleine. Je nach Verlauf dieser ersten vier Tage wird die Eingewöhnungszeit nach Absprache individuell weitergeführt und beendet.

  • höchstens zwei Kinder pro Tag werden neu aufgenommen
  • Trennungszeiten werden langsam gesteigert
  • offener Austausch zwischen Eltern und Personal über bisherige Entwicklung des Kindes
  • intensive Beschäftigung mit einem neuen Krippenkind, um sein Vertrauen zu gewinnen
  • offen sein für individuelle Bedürfnisse des Kindes
  • Rituale entwickeln, um den Abschied zu erleichtern
  • intensive Kontaktaufnahme, durch Blickkontakt, Anlächeln, …

 

Was uns bewusst ist:

Das Kind muss seine Verlustangst bewältigen, die mit der Trennung der primären Bezugsperson verbunden ist.
Es muss lernen, sich in Stresssituationen bei einer neuen Bezugsperson emotionalen Rückhalt zu suchen.
Es muss mit der neuen sozialen Situation umgehen, obwohl diese Situation zunächst als Stress empfunden wird.